Pressestimmen aus den ersten Jahren
Aus Urheberrechtsgründen können die Kritiken nur auszugsweise veröffentlicht werden.

Lesung am 16.09.06 mit der Schweinfurter Autorengruppe "SAG"

Den Alltag aus der Banalität reißen

Abendliche Bootsfahrt der Schweinfurter Autorengruppe im Spätsommer

"... Ein Erlebnis ist es allemal. Friedrich Rückert hätte seine Freude an den kraftvollen Texten, die eine riesige Bandbreite an Themen präsentieren. Da lässt Manfred Manger plötzlich rein germanistische Themen vor der totalen Verstaubung fliehen, um in knapper lyrischer Form das Interesse der Zuhörer zu wecken, in dem er sich ausschließlich auf ein "schönes Gedicht" konzentriert. ..."

Schweinfurter Tagblatt, 20.09.2006

Lesung am 20.05.06 mit dem Autorenverband Franken im Jagdschloß Bad Rodach

Bunte Facetten der Literatur

"Ein Schriftsteller ohne Stift? Das gibt es doch gar nicht!" Das gibt es schon, weiß Manfred Manger seit Samstagabend ­seitdem er, um eine Widmung gebeten, sich auf der Suche nach dem Schreibgerät recht hilflos in der Tasche verlor. Nicht zum Schreiben war er ja hier, viel­mehr gekommen zum Lesen.

Mitgebracht worden war der Mann aus Schweinfurt von dem "AutorenVerband Franken". Mit Manger stellten sich aus dessen Reihen sieben Autorinnen und Autoren in Bad Rodach im "Haus des Gastes" vor....

Zum Finale schließlich trat Manfred Manger an, Jahrgang 1966. Das ist ein Typ, einer mit tiefer, klarer Stimme, einer mit dem Wissen um die Wirkung auch von Mimik und Gestik ­aber ohne dass Wert und Aussa­ge seines Vortrags noch dieser bedürfte. "Was will der Dichter uns damit sagen?" - das fragt er an dem Abend, besser: all die Deutschlehrer, an deren Stirn Manger ob der Fragwürdigkeit jener Frage seinen Denkzettel picht.

Nicht zuletzt in Selbstironie gepflegte Satire betreibt Manger auch lyrisch. So gibt er sie in dem bislang unveröffentlichten oder besser: "nur live veröffent­lichten" Gedicht "Im Süden" der "Prospektillusion" hin, zeichnet urlaubsromantische Bilder aber nur, um sie mit aller Härte seiner Konsequenz zu zer­fleddern.

Neue Presse (Coburg) , 22.05.2006

Lesung am 10.07.05 mit der Schweinfurter Autorengruppe "SAG"

Eine Lanze für das Leberwurstbrot

Wort an Bord - eine literarische Dampferfahrt auf dem Main

»... Doch spätestens bei Manfred Mangers Lyrik wird klar, hier hat zwar jedes Wort seine Bedeutung, kann den Hörer jedoch nur geistig und nicht körperlich an die heiße Bar nach Panama entführen. ... Auf der letzten Flussmeile zeichnet Manfred Manger eine verbale Karikatur von Lyriklesungen voller Wortspiele und Rundumschläge gegen Kulturzwang, Deutschlehrer und Interpretationen und bricht eine Lanze für das bodenständige Leberwurstbrot...«

Schweinfurter Tagblatt, 29.07.2005

Lesung am 17.04.05 mit der Schweinfurter Autorengruppe "SAG"

Schreiben um zu Bleiben

Matinee: Zehn Jahre Schweinfurter Autorengruppe

»...Manfred Manger verwies rauchig­rotzig auf Charles Bukowski, der entgegen dem Klischee vom hungerleidenden Poeten ohne ein saftiges Steak nicht dichten konnte...«

Schweinfurter Tagblatt, 20.04.2005

Lesung am 15.10.04 mit dem Autorenverband Franken im Adelshof in Miltenberg.

Dichte Gedichte, pralle Prosa

Fünf fränkische Autoren lesen in Miltenberg - Mundart-Stücke und erotische Lyrik

»...Der Lyriker Manfred Manger war der jüngste Autor in der Runde von fünf fränkischen Schriftstellern, die am Freitagabend im Adelshof in Miltenberg aus ihren Werken lasen."..."...der Beitrag von Manfred Manger, der seit seinem zwölften Lebensjahr Gedichte verfasst, sehr kurze, dichte Gedichte, bei denen man auf die Zwischentöne achten muss und die man mehrfach hören oder eben selbst lesen sollte ... Er entführte das Publikum mit Ausschnitten aus seinem ersten Lyrikband "Warmer Schnee" in seine spezielle Welt, die Dinge zu sehen und setzte zum Schluss noch etwas erotische Lyrik drauf...«

Bote vom Unter-Main, 18.10.2004

Lesung bei der "Nacht der Kultur": Sonntag, 28 September , 2003

Szenische Lesung: Oskar Panizza "Das Liebeskonzil"

Sieben Stunden lang Kultur häppchenweise

»...Die Provokation schlechthin probten mit der "Late night toilet show" in der platzangstvoll überfüllten Toilette am Rathaus Rolf Finster, Peter Hub, Manfred Manger und Kurt Reitner mit dem "Liebeskonzil" von Oskar Panizza (Anm.: "Das Liebeskonzil"). Dazu steuerte Andreas Mildner Harfenmusik bei...«

Pressespiegel; Kulturpakt, 2003 zur "Nacht der Kultur"

»...dann Skurilles. Das stille Örtchen in der Metzgergasse dient der Bildhauerin Kathrin Hubl als Kunst-Ort.... "Weil wir doch alle gerne auf dem Klo lesen" haben Mitglieder der Schweinfurter Autorengruppe ein Theaterstück in gleich fünf Akten gelesen. So vollgestopft war das Herrenklo noch nie...«

Schweinfurter Tagblatt 29.09.2003

Lyrik-Premiere zur Wiedereröffnung

Manfred Manger las in der T-Stube

»...In der Kultkneipe der Saalestadt (Anm.: Hammelburg) absolvierte der 36-jährige Schweinfurter seine erste Autorenlesung aus seinem im vorigen Jahr erschienenen Erstlingswerk "Warmer Schnee". Der Autor,..., verpackt seine verschlungenen Lebenswege in seine Literatur. Die bruchstückhaft wirkende, manchmal abgehakte Vortragsweise verleiht den Worten  und den sie füllenden Erinnerungen Gewicht. Sie fügen sich zu Abschnittchen und kleinen Epochen eines unsteten Lebens zusammen, dessen neues Ziel die Beständigkeit sein soll....

...Nur wer genau hineinhört in das feinsinnige Geflecht emotionaler Höhenunterschiede, versteht den Balanceakt des Autors, die Suche nach dem eigenen "Ich". Treffend untermalt wurde die Lesung von zwei Schweinfurter Musikern, dem Saxophonisten Fritz Wenzel, ständiges Mitglied bei "Mad Bob", und Michael Schmitt, musikalischer Begleiter von Dagmar Berghoff und Gitarrist in Tom Astors Band.

Warmer Schnee wird bekanntlich zu Wasser, das durch die Finger rinnt. So gesehen ist Mangers erstes Buch eine Analogie zum Lebenslauf, den jeder von Zeit zu Zeit Revue passieren lässt, um Bilanz zu ziehen und ---gegebenfalls--- neue Ziele zu setzen...«

Saalezeitung, Januar 2002

Lesung mit der Schweinfurter Autorengruppe (SAG):

Wo Düsterheit Autoren umspinnt

Das Traurige überwiegt bei SAG-Lesung

»...Zum Glück besteht die (Literatur-)Welt nicht nur aus Tristesse. Dies hatten Manfred Manger und Martina Müller-Wagner mit ihren Texten eingangs bewiesen. Ihre Wort-Bilder unter anderem auch über Vergänglichkeit des Lebens, die Vergänglichkeit von Begegnungen und Beziehungen, hatten ihre – keinesfalls konstruierten – Lichtblicke, waren zumeist vom Feinsten.

ich verblühe um mich // weiter vermehren zu können

Sehr wohltuend und keinesfalls realitätsfern. Weiß man doch nicht erst seit Goethes „Goetz“, dass Licht und Schatten einander bedingen...«  

SW Tagblatt vom 27.06.03)

Empfohlen von der Redaktion DAS GEDICHT (11. Jahrgang 2003)

»...Die Gedichte Mangers sind unterwegs: Auf dem Grat zwischen scheinbar Unversöhnlichem führen sie das Leben als nicht endende nomadische Reise vor, die nicht selten auch auf Grenzwege führt.”  

»...Der Titel Warmer Schnee gibt das Programm schon wieder: Hier wird Widersprüchliches verbunden und die teilweise schmerzhafte, teilweise Wärme erzeugende Reibung vorgeführt, die bei einer derartigen Verbindung entstehen kann...«

Anton G. Leitner

Buchvorstellung Manfred Manger: Warmer Schnee (Lyrik)

»...Was ich da in den Händen halte ist ein Lyrik-Band, unterteilt in drei Kapitel: „Unterwegs“, „Fragen ans Du“ und „Fragen ans Ich“. Wir haben es mit einem jungen Lyriker zu tun (Jg 67 [Anmerk.: Jg 66!]), der sich mit den Problemen seines Lebens auseinandersetzt. Dies tut er durch eine „Engführung von Gegensätzen“, wie es Anton G. Leitner in seinem Vorwort umschreibt. ...«

»...Wohltuend ist das Streben nach Form und Versmaß. Hier werden teilweise auch Stilmittel, wie z.B. der Bruch von Sinneinheiten am Zeilenende, genutzt...«

»...Insgesamt ein lesenswertes Buch eines jungen Lyrikers - „ein Prost auf die Dichter“ – er ist Mitglied im Autorenverband Franken ;-). Das mehrt die Hoffnung, dass ihn der fränkische Wein das Leben nicht ganz so ernst sehen lässt. Wäre wirklich schade, wenn sich die letzten beiden Zeilen des Gedichtes „Sommer Finale“ bewahrheiten würden, die da heißen:

ich verblühe um mich

weiter vermehren zu können.

Damit sollte er sich Zeit lassen, Gunter.«

c/o Gunter Dubrau Arbeitsheft 25 (März 2003)

Vereinszeitschrift des Autorenverband e.V. (AV)